Du schneane Winterszeit!
Wenn da Schnee ganz stüll vom Himmel follt,
a Lüftl waht, ‘s is grimmig kolt.
Do treibt da Wind mit Lust sein Flockn-Gspül;
troggn weg, wo er ghört und hin, wo scho zu
vüll.
Wann du siachst die Schneekristol so sülbern
glitzern
Durch die Sunn – wie Edelstoana blitzen.
Do holt a wengerl auf! Nimm woahr die Procht!
Da Herrgout hots für di – jo für uns olle
gmocht.
Wann Földa, Wiesen liegn unter woachi Deckn
Und erst die Fruahjoahrssunn olls wird
aufwecken.
Wann Eiszopfn glänzn wiea Bleikristoll,
do fühlt sie koana in da Stubm drin wohl.
Dann geh aussi und waonder durchn vatrambtn
Wold!
Und schaust genau, siachst maonche
Märchengestolt.
Dein Herz geht üba, du vergisst den Lärm der
Wölt
und nimmst woahr, wos im Lebm wirklich zöhlt.
(c) Agnes Spitzer
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Agnes Spitzer,
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- "There was a time when all inspiration came out of words and all precious was written When we lay under trees and wished for the sun to stay" Literatur = „Die Kunst, Außergewöhnliches an gewöhnlichen Menschen zu entdecken und darüber mit gewöhnlichen Worten Außergewöhnliches zu sagen." (Pasternak)
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